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Paul Reed Smith |
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Das Design des Herstellers aus Maryland wurde Ende der 80er Jahre richtungsweisend. Paul Reed Smith begann mit dem Gitarrenbau 1975 in einer Dachstube. 1982 hatte er seine nun berühmte Konstruktion entwickelt. In einem handlichen Instrument vereinte er Fender- und Gibsontraditionen zu einer "new vintage Gitarre". Smith gründete 1985 seine eigene Fabrik, wo er sein erfolgreiches Design mit wenigen, geringfügigen Variationen produziert. Bekannt wurden seine Gitarren durch den Einsatz bei Carlos Santana. |
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Die PRS-Bodyform
mit den beiden tief angesetzten und dezent geschnittenen Cutaways ist als
Markenzeichen mittlerweile bekannt. Die Decke ist leicht gewölbt und das gesamte Design ist ergonomische so ausgearbeitet, daß man sowohl im Stehen als auch im Sitzen eine optimale Handhabung erreicht. Meine Gitarre hat einen Mahagony-Body, auf den eine Ahorndecke aufgeleimt worden ist |
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Die
Original-Farbe war „Royal blue“. Die Deckenlackierung ist
mit der Zeit ausgeblichen, so daß die Maserung noch
stärker in den Vordergrund trat. Die Riegel sind schön symmetrisch, obwohl
die Option 2 of 10 nicht gewählt worden ist (war zu teuer). Nach acht Jahren war die Gitarre jedoch grau
geworden, mit grünen Schatten. Trotz Aufpreis war die schöne Farbe weg. Da
habe ich sie neu lackieren lassen. Den Deckenanstrich besorgte Nik Huber. Die
Pracht war aber auch nicht von Dauer, mittlerweile hat sie eine Farbton Faded Jeans.
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Das aufgeleimte Palisandergriffbrett trägt
als Schmuck die Bird-Inlays. Auf 63,5 cm Mensur (also fast Strat-Verhältnisse) muß man
schon etwas mehr ausgreifen als auf einer Les Paul. Es gibt 24 Bünde. Die
zweite Oktave ist somit erreichbar |
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Wie der Body, so hat auch die PRS-Kopfplatte
ein eigenes Styling mit dem dazugehörigen Wiedererkennungswert. Minimal nach
hinten abgewinkelt befinden sich sechst PRS-Schaller-Lockmechaniken, wodurch
die enorme Stimmstabilität in Verbindung mit dem Tremolo erst erreicht wurde. |
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Der Sattel besteht aus Karbon, hier ist die Reibung also auch minimiert. Das Tremolo, basierend auf der alten Erfindung von Leo Fender, hängt schwebend an sechs Konterschrauben und den Federn. Es hat sechs individuell einstellbare Reiter, die durch den hochgezogenen Rand der Grundplatte auch seitlich nicht verrutschen können. |
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Darüber hinaus ist das Tremolo so
ergonomisch stabil ausgearbeitet, daß man getrost
den rechten Handballen währen des Spiels darauf plazieren
kann. Der Arm wird gesteckt und bei Bedarf mittels einer kleinen Imbusschraube fixiert werden.Es
gab 3 Drehknöpfe: Volumen, Ton und Wahlschalter für TA-Schaltung. Hierbei
waren 5 Schaltungsvarianten vorgesehen:
Steghumbucker allein / beide Pickups
gegenphasig / beide Pickups parallel /
jeweils die innenliegenden Spulen beider TA / Halspickup allein. |
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Aktuelle Schaltung: Die Potentiometer sind Push/Pull-Potis.
Durch Ziehen schaltet man eine Spule vom Humbucker ab. Ergänzt durch einen
einfachen Toggle-Schalter gibt das eine praxisgerechte Schaltung. |
Ich habe meine
Gitarre bei PPC in Hannover bestellt. Nach 4 Monaten war sie dann da:
16.8.94. Ted, der Verkäufer, gestand mir, daß es jedesmal spannend ist, den Koffer zu öffnen. Die Maserung
der Instrumente ist doch recht unterschiedlich. Bei meinem Instrument konnte
er jedoch den Koffer bald beruhigt schließen. Renovierung in Thomas
Stratmanns Gitarrenklinik: abgeschlossen im März 2002. |
Die Seriennummer befindet sich auf der
Rückseite des Headstocks und lautet 419571. Besaitung: Gibson 009-042 |
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